Wir bauen einen Schneemann

SchneemannWir wünschen viel Spaß beim Schneemannbauen, frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins Jahr 2013! (bitte klicken!)

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Job finden leicht(er) gemacht!

Pichlmair Bewerbungscoaching

Pichlmair Bewerbungscoaching

Bei unserer täglichen Arbeit haben wir immer wieder Kontakt mit Bewerbern, die sich über ihren Weg und ihre Ziele nicht im Klaren sind. Dies betrifft meist auch die beruflichen Ziele. Dieses Unwissen und diese Unsicherheiten darüber, „wo will ich hin?“ kosten Kraft und Zeit im Bewerbungsprozess. Den Bewerbern fehlt die Orientierung. Sie wissen nicht wie sie zu ihrem „Traumjob“ kommen können. Vielen fehlt auch der Mut dazu, zu den eigenen Zielen zu stehen und diese klar definieren zu können und dann auch zu diesen festgelegten Zielen zu stehen. Seine Stärken und Schwächen zu kennen und zu diesen zu stehen erfordert Selbstbewußtsein. Wir erleben immer wieder die Angst von Bewerbern zu sich selber zu stehen. Es ist „nur“ ein Schritt – doch der fällt schwer. Ein externes Bewerbungstraining hilft Türen zu öffnen und Möglichkeiten zu sehen, die man vielleicht vorher nicht erkannt hat. Im Bewerbungscoaching erhält man unter anderem Feedback darüber, wie man auf andere wirkt. Diese Kenntnis lässt sich dann im Gespräch mit dem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber einsetzen. Trauen Sie es sich ruhig zu diesen Weg zu gehen!

Wir wünschen allen Bewerbern Ehrgeiz, Mut und Vertrauen zu sich selbst zu haben!

Es lebe der Sonntag

Immer wieder liest man über die heutige Notwendigkeit von Sonntagsöffnungszeit im Handel. Ein österreichischer Bauunternehmer ruft sogar den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte um Hilfe. Andere beklagen den Imageschaden den man in Wien gegenüber Rom und New York durchmacht, weil man sich sonntags hier zu Lande nur die Nase am Schaufenster platt drücken kann. Doch ist das der Wille der zig tausend Angestellten im Handel? Vielfach kommt hier von Befürwortern der Sonntagsöffnungszeiten der finanzielle Aspekt, der so lautet: „Es ist ja freiwillig und gut bezahlt!“. Wer sind denn die Menschen die wegen Geld ihre Freizeit, Zeit mit Familie und Freunden verkaufen (müssen?!)? Wahrscheinlich Menschen mit Pflichtschulausbildung, wahrscheinlich alleinerziehende Frauen, die, wegen ein paar Euro mehr ihre sozialen Kontakte opfern um sich und ihre Kinder finanziell über Wasser zu halten. Oder werden es jene sein, die (genug?!) Geld haben oder bei ihrer Arbeit von Montag bis Freitag verdienen? Werden sie es sein, die sich freuen, endlich auch sonntags arbeiten zu können? Eher wird letztere die Gruppe von Menschen sein, die den sonntäglichen Spaziergang durch den ersten Bezirk in Wien oder die Salzburger Getreidegasse zum Einkaufen nutzt. Diese wird der neue Imagegwinn beim Gespräch mit den Freunden in New York und Rom zahlreiche Vorteile bringen. Diese Umverteilung von Freizeit von Arm zu Reich ist zu hinterfragen. Bekannt sind die höheren Gesundheitskosten von Schichtarbeitern die unter anderem aus den mangelnden sozialen Kontaktfähigkeiten resultieren. Wer ist bereit diese zu tragen? Oder denkt man gleich den entscheidenden Schritt weiter und limitiert den permanent Sonntagsarbeitern den Zugang zur Sozialversicherung? Als Lösungsmodell wäre ja denkbar die Produkte zu einem „Sonntagspreis“ anzubieten. Dieser höhere Verkaufspreis deckt alle höheren Kosten – doch wer wird dann noch bereit sein einzukaufen? Auf der anderen Seite stehen natürlich die Unternehmer die sich durch die sonntäglichen Öffnungszeiten ein Mehr an Umsatz und Ertrag erwarten. Doch kann ein Euro ja doch nur einmal ausgegeben werden. Auch wenn am Sonntag offen ist. Bis jetzt haben wir alle unser Geld auch ganz gut von Montag bis Samstag ausgeben können – wem ist etwas übrig geblieben? Andererseits gibt es da heute schon eine Möglichkeit mehr Umsatz zu machen: Kreditgeschäfte. Menschen, die kein Geld mehr haben, nehmen sich direkt beim Händler ihrer Wahl den Kredit bei einer Bank (am besten bei einer spanischen, die dann alle heimischen Steuerzahler mit ihrem Steuereuro retten) um Dinge zu kaufen, die sie hoffentlich dringend brauchen! Ja, irgendwann ist dann Zahltag, aber bis dahin haben dann ein paar ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Schlimmstenfalls werden ein paar (Handels-)angestellte arbeitslos. Arbeitslosengeld zahlt die Allgemeinheit und nicht mehr die Unternehmen die vehement für die Sonntagsöffnung eingetreten sind. Und wieder haben wir eine Umverteilung von „Arm zu Reich“.

Gerade in der Weihnachtszeit, der stillen Zeit im Jahr, können wir uns diese Gedanken leisten und an unsere Mitmenschen zu denken. Nicht jeder ist in der Lage (zuviel?) Geld zu haben um es dann sonntags auszugeben. Wie bei allen Dingen gilt ja auch beim Konsum: Vorfreude ist die schönste Freude. Warum gönnen sich die „Sonntagseinkaufen-Fetischisten“ nicht diesen Luxus?

Mehr Wertschätzung bitte!

Die Bewerbung bei einem Unternehmen erfolgt meist nach gelesener Stellenanzeige. Egal, ob wir diese Stellenanzeige in einem Printmedium gelesen haben, oder aber auf einer der vielen Jobportale im Internet. In jedem Fall machen wir uns Gedanken darüber, wie wir optimal auf die Jobbeschreibung eingehen und wie wir unser Bewerbungsschreiben am ansprechendsten gestalten können. Nicht nur optisch soll unsere Bewerbung „was her machen“, natürlich kommt es vorrangig auch auf den Inhalt an. Wir nehmen uns also Zeit, machen uns Gedanken, setzten uns an den Computer und entwerfen ein Motivationsschreiben und überarbeiten vielleicht nochmal unseren Lebenslauf. Unsere Schul- und Dienstzeugnisse legen wir dem Schreiben natürlich auch bei. Kostengünstig können wir unsere Unterlagen in einem Email verpackt an das Unternehmen senden, welches eine Stelle bietet, die unser Interesse geweckt hat.
Man möchte nun meinen, daß Betriebe, die neue Mitarbeiter suchen, es wertschätzen, daß es Arbeitssuchende gibt, die sich für diese Unternehmen interessieren, sich die Arbeit machen, ein hübsches Bewerbungsschreiben zu verfassen und dieses an das Unterhmen senden. Es gibt dann auch Firmen, wo sich die Geschäftsleitung bzw. die Personalabteilung nach Ansicht der eingegangenen Unterlagen beim Bewerber meldet. In einem kurzen Mail wird erklärt, daß die Bewerbungsunterlagen eingegangen sind, daß man für die Durchsicht der Unterlagen etwas Zeit braucht und sich dann wieder mit dem Jobsuchenden in Verbindung setzten wird. Dann wird man eventuell zu einem Gespräch eingeladen oder aber man bekommt eine Absage. Leider kommt es aber auch sehr häufig vor, dass man von der Firma, der man seine Unterlagen gesendet hat, nie etwas zu hören bekommt.
Die Bemühungen und die Arbeit, die man sich ja doch gemacht hat, werden absolut nicht kommentiert. Ob man den Job bekommen hätte oder nicht, sei dahin gestellt. Aber eine kurze Antwort auf die Bewerbung hätte man sich doch verdient, oder? Was geschieht mit den Bewerbungsunterlagen? Werden diese überhaupt gesichtet? Warum machen sich die Personalverantwortlichen nicht die Mühe, mittels zweizeiligem Mail auf unsere Bewerbung zu reagieren? Auch wenn es „bloß“ eine Absage gibt, wäre es doch sehr wünschenswert, wenn wir als Bewerber zumindest soweit wertgeschätzt werden, daß wir uns ein kurzes „Tut uns leid, daß wir uns für einen Mitbewerber entschieden haben“ bekommen. Wenn wir aber gar nichts hören, was sagt das dann über das Unternehmen aus, das neue Mitarbeiter sucht?