Job finden leicht(er) gemacht!

Pichlmair Bewerbungscoaching

Pichlmair Bewerbungscoaching

Bei unserer täglichen Arbeit haben wir immer wieder Kontakt mit Bewerbern, die sich über ihren Weg und ihre Ziele nicht im Klaren sind. Dies betrifft meist auch die beruflichen Ziele. Dieses Unwissen und diese Unsicherheiten darüber, „wo will ich hin?“ kosten Kraft und Zeit im Bewerbungsprozess. Den Bewerbern fehlt die Orientierung. Sie wissen nicht wie sie zu ihrem „Traumjob“ kommen können. Vielen fehlt auch der Mut dazu, zu den eigenen Zielen zu stehen und diese klar definieren zu können und dann auch zu diesen festgelegten Zielen zu stehen. Seine Stärken und Schwächen zu kennen und zu diesen zu stehen erfordert Selbstbewußtsein. Wir erleben immer wieder die Angst von Bewerbern zu sich selber zu stehen. Es ist „nur“ ein Schritt – doch der fällt schwer. Ein externes Bewerbungstraining hilft Türen zu öffnen und Möglichkeiten zu sehen, die man vielleicht vorher nicht erkannt hat. Im Bewerbungscoaching erhält man unter anderem Feedback darüber, wie man auf andere wirkt. Diese Kenntnis lässt sich dann im Gespräch mit dem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber einsetzen. Trauen Sie es sich ruhig zu diesen Weg zu gehen!

Wir wünschen allen Bewerbern Ehrgeiz, Mut und Vertrauen zu sich selbst zu haben!

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Es lebe der Sonntag

Immer wieder liest man über die heutige Notwendigkeit von Sonntagsöffnungszeit im Handel. Ein österreichischer Bauunternehmer ruft sogar den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte um Hilfe. Andere beklagen den Imageschaden den man in Wien gegenüber Rom und New York durchmacht, weil man sich sonntags hier zu Lande nur die Nase am Schaufenster platt drücken kann. Doch ist das der Wille der zig tausend Angestellten im Handel? Vielfach kommt hier von Befürwortern der Sonntagsöffnungszeiten der finanzielle Aspekt, der so lautet: „Es ist ja freiwillig und gut bezahlt!“. Wer sind denn die Menschen die wegen Geld ihre Freizeit, Zeit mit Familie und Freunden verkaufen (müssen?!)? Wahrscheinlich Menschen mit Pflichtschulausbildung, wahrscheinlich alleinerziehende Frauen, die, wegen ein paar Euro mehr ihre sozialen Kontakte opfern um sich und ihre Kinder finanziell über Wasser zu halten. Oder werden es jene sein, die (genug?!) Geld haben oder bei ihrer Arbeit von Montag bis Freitag verdienen? Werden sie es sein, die sich freuen, endlich auch sonntags arbeiten zu können? Eher wird letztere die Gruppe von Menschen sein, die den sonntäglichen Spaziergang durch den ersten Bezirk in Wien oder die Salzburger Getreidegasse zum Einkaufen nutzt. Diese wird der neue Imagegwinn beim Gespräch mit den Freunden in New York und Rom zahlreiche Vorteile bringen. Diese Umverteilung von Freizeit von Arm zu Reich ist zu hinterfragen. Bekannt sind die höheren Gesundheitskosten von Schichtarbeitern die unter anderem aus den mangelnden sozialen Kontaktfähigkeiten resultieren. Wer ist bereit diese zu tragen? Oder denkt man gleich den entscheidenden Schritt weiter und limitiert den permanent Sonntagsarbeitern den Zugang zur Sozialversicherung? Als Lösungsmodell wäre ja denkbar die Produkte zu einem „Sonntagspreis“ anzubieten. Dieser höhere Verkaufspreis deckt alle höheren Kosten – doch wer wird dann noch bereit sein einzukaufen? Auf der anderen Seite stehen natürlich die Unternehmer die sich durch die sonntäglichen Öffnungszeiten ein Mehr an Umsatz und Ertrag erwarten. Doch kann ein Euro ja doch nur einmal ausgegeben werden. Auch wenn am Sonntag offen ist. Bis jetzt haben wir alle unser Geld auch ganz gut von Montag bis Samstag ausgeben können – wem ist etwas übrig geblieben? Andererseits gibt es da heute schon eine Möglichkeit mehr Umsatz zu machen: Kreditgeschäfte. Menschen, die kein Geld mehr haben, nehmen sich direkt beim Händler ihrer Wahl den Kredit bei einer Bank (am besten bei einer spanischen, die dann alle heimischen Steuerzahler mit ihrem Steuereuro retten) um Dinge zu kaufen, die sie hoffentlich dringend brauchen! Ja, irgendwann ist dann Zahltag, aber bis dahin haben dann ein paar ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Schlimmstenfalls werden ein paar (Handels-)angestellte arbeitslos. Arbeitslosengeld zahlt die Allgemeinheit und nicht mehr die Unternehmen die vehement für die Sonntagsöffnung eingetreten sind. Und wieder haben wir eine Umverteilung von „Arm zu Reich“.

Gerade in der Weihnachtszeit, der stillen Zeit im Jahr, können wir uns diese Gedanken leisten und an unsere Mitmenschen zu denken. Nicht jeder ist in der Lage (zuviel?) Geld zu haben um es dann sonntags auszugeben. Wie bei allen Dingen gilt ja auch beim Konsum: Vorfreude ist die schönste Freude. Warum gönnen sich die „Sonntagseinkaufen-Fetischisten“ nicht diesen Luxus?

Was wollen Sie mit Ihrer Körpersprache mitteilen?

Wussten Sie, dass 90 % unserer Wirkung auf einen Gesprächspartner auf unsere körpersprachliche Ausstrahlung zurück zu führen ist? Wir sollten uns also Gedanken über nonverbale Signale beim Vorstellungsgespräch machen! Unsere Körperhaltung entspricht unserer inneren Einstellung. Dem Gesprächspartner gegenüber offen wirken Sie, wenn Sie eine leicht nach vorne, zum Gesprächspartner gewandte Haltung einnehmen. Damit zeigen Sie Interesse und Aufmerksamkeit. Lächeln Sie! Schön, wenn man Ihnen eine positive Einstellung durch einen optimistischen Gesichtsausdruck ansehen kann!
Sind Sie sehr nervös beim Bewerbungsgespräch? Es wirkt auf den künftigen Arbeitgeber aber sympathisch, wenn Sie auf Ihre Nervosität, die man Ihnen ja auch ansieht, eingehen indem Sie sagen, daß Sie aufgeregt sind. Gesten, die Unsicherheit zeigen, sollte man möglichst vermeiden. Dazu gehört, dass man sich nicht an der Nase kratzt oder die Arme verschränkt. Das Verschränken der Arme signalisiert Abwehr. In jedem Fall sollte der Bewerber authentisch bleiben.
Ein Tipp: Üben Sie das Vorstellungsgespräch zu Hause mit dem Partner oder einer Freundin. Oder lassen Sie sich über richtige Strategien zu Ihrem Bewerbungsgespräch coachen. Zeigen Sie Persönlichkeit, antworten Sie wahrheitsgemäß auf die gestellten Fragen, so wird Ihnen Offenheit und Vertrauen entgegen gebracht. Der erste Eindruck ist entscheidend!

Gibt es typische „Frauenfragen“ beim Vorstellungsgespräch?

Welche Fragen werden nur Frauen beim Vorstellungsgespräch gestellt? Fragen nach einer bald anstehenden Heirat, die Frage nach dem Kinderwunsch … wenn schon Kinder da sind, die Frage danach, ob die Kids öfter krank sind, etc. Eigentlich geht es dem Gegenüber beim Bewerbungsgespräch ja nichts an, ob eine Schwangerschaft geplant ist, dennoch sollte man auf diese Fragen antworten können. Wie reagiert man am besten? Wenn die eigene Ausbildung gerade erst abgeschlossen wurde und in den nächsten Jahren tatsächlich keine Kinder geplant sind, sollte man das dem Personaler genau so sagen. Oder aber: „Natürlich möchte ich Kinder, aber in den nächsten Jahren steht für mich erstmal der Beruf im Vordergrund.“ In keinem Fall zu sehr aus der „Familienkiste“ plaudern. Die Tochter hat grad Probleme in der Schule? Muss das der potentielle neue Arbeitgeber wissen? Schwer haben es bei der Jobsuche alleinerziehende Frauen. Welche Antworten auf die Frage nach Flexibilität im Job geben? Hier empfiehlt es sich die perfekte Planung der Kinderversorgung hervorzuheben – die gar keine Probleme entstehen lässt. Wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte zu diesem Thema!

Private Profile im Web

Kann Negatives im Web zur Nichteinstellung führen?

Jedes zweite Unternehmen informiert sich mittlerweile online über Bewerber. Bevor Kandidaten zu einem Gespräch eingeladen werden, werden deren Profile auf den gängigen Plattformen wie Facebook oder Xing gesehen. Aufgrund einer Recherche im Web 2.0 werden dann auch schon mal Bewerber abgelehnt. Vor allem an persönliche Informationen über Bewerber kommt man leicht über Profile in Social-Media Plattformen. Also ist Achtsamkeit angesagt bei der Erstellung des eigenen Profils. Schließlich sind es nicht nur die engen Freunde, die auf Facebook klicken um zu sehen, was ich denn grad so mache, sondern möglicherweise auch das Unternehmen, bei dem ich mich beworben habe.

Der erste Eindruck zählt

Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass Jobsuchende unzureichend vorbereitet zum Bewerbungsgespräch erscheinen. Sie verkaufen sich dann unter Wert und haben keine Chance auf den Job, den sie eigentlich unbedingt bekommen möchten. Hier ein paar Tipps, um sich besser vorbereiten zu können: Mit welchen Fragen muss ich rechnen? Bewusst werden kritische Fragen gestellt, um zu sehen, wie der Bewerber Lücken im Lebenslauf erklärt oder auf eigene Schwächen reagiert. Die Frage, warum man sich bei diesem Unternehmen beworben hat, kommt ganz gewiss. Was interessiert mich an dieser Firma/Branche? Sehr ungünstig wäre es, auf diese Frage keine Antwort parat zu haben. Auch einige Fragen an den Personaler über das Unternehmen, die Stelle, das Klima im Betrieb oder den Aufgabenbereich sollte man sich zurecht gelegt haben.
Der erste Eindruck entscheidet oft darüber, ob ich die Stelle bekomme. Man sollte nichts dem Zufall überlassen und sich konkret vorbereiten. Am besten mit einem Bewerbungstraining bei Pichlmair Personalberatung ;-) )! Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen mit professionellen Tipps für die Erstellung von Lebenslauf und Motivationsschreiben sowie bei der Vorbereitung auf Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch.