Die Freiheit die ich meine!

Es gibt viele Situationen im Leben, die uns vor eine unvorhergesehene Herausforderung stellen. Eine dieser bedrohenden Situationen ist, der Verlust des Arbeitsplatzes. Unverhofft bricht ein Jobverlust über uns herein. Im ersten Moment ist man völlig perplex. Als nächstes kommen bei den meisten von uns als erstes mal existenzelle Ängste zum Vorschein. Wie weiter die hohen Fixkosten berappen, den gediegenen Lebensstandard halten?
Mit etwas Abstand und bei genauerer Betrachtung bietet eine solche Krise aber immer auch neue Chancen und Wege, die vielleicht nur seit Jahren darauf warten, von uns gegangen zu werden. Machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres bisherigen Lebens. Am besten gemeinsam mit der Familie. Denn meist bringt ein Jobverlust nicht nur für einen einzelnen das gewohnte Leben ins Wanken, sondern auch mit die Familie. Aber ganz ohne unser Zutun bringt eine Krise uns auch weiter. Durch diese Veränderung in unserem Leben entwickeln wir uns persönlich ein Stück weiter. Bevor Sie sich in einen neuen Job stürzen, nehmen Sie sich die Zeit um sich darüber Gedanken zu machen, was Ihre Ziele sind. Wo wollen Sie hin im Leben? Gibt es noch etwas anderes, dass Sie gerne machen möchten? Gibt es einen neuen beruflichen Weg für Sie? Vielleicht gibt es eine Alternative zum bisherigen Berufsweg!
Einen interessanten Weg seine Ziele zu entwickeln und zu leben zeigt Thomas und Andrea Pressl auf. Sie präsentieren ein Jahr ihres Lebens am Tandem mit ihren beiden Kindern auf dem Weg durch Südamerika am 24. November in Salzburg.

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Wann ist es Zeit für einen Arbeitsplatzwechsel?

Mit zunehmender Reife und Berufserfahrung fällt es uns immer schwerer, uns leichthin für einen Jobwechsel zu entscheiden. Vielleicht haben Sie schon lange und ausdauernd versucht, Ihren derzeitigen Arbeitsplatz und Ihr derzeitiges Umfeld dahingehend verändert zu sehen, dass Ihnen der tägliche Weg ins Büro leichter fällt? Haben Ihren Arbeitsplatz mit persönlichen Dingen „aufgepeppt“? Versuchen, sich Ihre Motivation am Ende des Monats auf Ihrem Bankkonto zu holen? Wenn das alles nichts bringt, um positive Motivation im Job zu spüren, sollten Sie sich vielleicht doch trauen, über einen Arbeitsplatzwechsel nach zu denken. Dies, obwohl wir mittlerweile auch nicht mehr mit 100%-iger Sicherheit davon ausgehen, dass es im neuen Job „besser“ ist.
Aber trotz aller Bedekenken – trauen Sie sich! Sprechen Sie mit Freunden über Ihren Wunsch nach einer neuen Herausforderung. Oder lassen Sie sich von einem professionellen Coach beraten. In jedem Fall – gehen Sie in sich und hören Sie doch wieder einmal auch und vor allem auf Ihr Bauchgefühl. Wo liegen Ihre Fähigkeiten, was machen Sie wirklich gern? Kann man davon etwas im nächsten Job einbringen? In jedem Fall, haben Sie keine Angst vor einem Jobwechsel. Holen Sie sich Erfahrungsberichte von Freunden, die schon des öfteren den Job gewechselt haben und damit gut gefahren sind! Unsere Zeit mit einer für uns nicht befriedigenden Tätigkeit „abzusitzen“ und die Pensionierung, die vielleicht noch in weiter Ferne liegt, als berufliches „Ziel“ zu sehen – da haben wir schon besseres verdient!

Lasse ich mich zu leicht von anderen beeinflussen?

Haben Sie sich heute schon beeinflussen lassen? Etwa von der Meinung des Kollegen. Vielleicht haben Sie sich wieder dazu überreden lassen, Arbeit zu übernehmen, die eigentlich gar nicht die eigene Arbeit wäre? Und gleich, nachdem man eingewilligt hat, das für den Kollegen zu übernehmen, sich über das eigenen Verhalten geärgert? Die Manipulation zu spät erkannt?
Von uns hier ein paar Tipps, um mit Manipulationsversuchen um zu gehen:
• Wichtig: Erkennen, dass man manipuliert wird! Der Gesprächspartner will mit Ihrer Hilfe seine persönlichen Ziele erreichen. Versuchen Sie das zwischen den Zeilen herauszuhören.
• Dann können Sie ruhig und gelassen reagieren und werden nicht aktiv auf die Manupulation des Gesprächspartners einsteigen.
• Sich auf keine Gegenargumentation einlassen (dabei verzettelt man sich oftmals zu sehr!)
Wir lassen uns übrigens nicht nur vom Bürokollegen oder der Chefin manipulieren, sondern auch von den Medien! Was gibt es hier nicht alles an Alltagsweisheiten, von denen wir uns lenken und leiten lassen? Aber das ist dann unser Thema für den nächsten Blog?