Wie gelingt der Wiedereinstieg nach der Babypause?

Der Weg in die Babypause ist oft entscheidend für unseren weiteren beruflichen Weg. Finden wir nach der Karenzzeit wieder zurück in unseren erlernten Beruf? Sind die Voraussetzungen für uns nach einigen Jahren der Auszeit noch annehmbar? Sind die beruflichen Qualifikationen am Arbeitsmarkt noch gefraft? Gibt es die Möglichkeit als Teilzeit-Beschäftige zurück zu kommen? Wenn Sie nicht mehr in Ihre „alte“ Firma zurück können oder wollen, sollten Sie sich Gedanken über richtiges Bewerben machen. Ihre letzte Bewerbung liegt vermutlich schon einige Zeit zurück? Nutzen Sie Ihr Motivationsschreiben, um einen guten Eindruck über Ihre fachlichen und persönlichen Vorzüge zu geben. Stellen Sie Fähigkeiten wie Belastbarkeit, Flexibilität, Organisationstalent in den Vordergrund, die für Sie als Mutter unerlässlich sind, aber auch im Job gefragt sind. Punkten Sie beim Vorstellungsgespräch durch Ihre im Motivationsschreiben genannten Stärken. Durch Ihre Erfahrungen in den Jahren der Babypause, sehen Sie viele Dinge mit anderen Augen. Freuen Sie sich darüber und gehen Sie motiviert und selbstbewusst in die Bewerbungsphase. Bereiten Sie sich auf Fragen nach der Betreuung Ihrer Kinder vor. Damit sollten Sie sich bereits vor dem Gespräch auseinander gesetzt haben. So schaffen Sie Ihr berufliches Comeback!

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Wie sieht Ihr „Plan B“ aus?

Kennen Sie das deutsche Unwort des Jahres 2010? „Alternativlos“ wurde als solches gekürt. Nicht nur privat, sondern auch im beruflichen Leben sollten wir uns für unsichere Zeiten einen „Plan-B“ überlegen. Vielleicht füllt uns unser derzeitiger Beruf nicht mehr genügend aus. Im derzeitigen Job ist so vieles schon zur Routine geworden … Sie wollen sich weiter entwickeln und nicht nur routinemäßig weiter das tun, was Sie schon so lange tun? Plagt Sie die Angst vor einem möglichen Verlust Ihres Arbeitsplatzes? Möglicherweise bringt eine Krise aber auch Chancen. Möglichkeiten, die Sie sonst nie wahr genommen hätten. Einmal völlig etwas anderes tun – in einer völlig anderen Branche landen? Sich um einen Plan-B zu kümmern, solange man im derzeitigen Job noch „sicher im Sessel“ sitzt, ist anzuraten. Erst dann nach Alternativen zu suchen, wenn tatsächlich der „Hut brennt“ erfordert wesentlich mehr Aufwand und Ausdauer. Scheuen Sie sich nicht, an eine Umschulung zu denken, wenn Sie mit Ihrer derzeitigen Tätigkeit unglücklich sind. Wir sind nicht irgendwann zu alt, um etwas Neues anzufangen! Machen Sie sich Gedanken darüber, wo Ihre Stärken liegen und nutzen Sie diese. Informieren Sie sich, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen – welche Branchen Zukunft haben! Arrangieren Sie sich nicht Ihr Leben lang mit Gegebenheiten, mit denen Sie unzufrieden sind. Jedes Risiko bietet eine neue Chance. Und geht der Versuch, etwas Neues zu probieren, daneben, dann müssen wir uns nichts vorwerfen lassen – wir haben es in jedem Fall versucht!

Welche Rolle spielt Manipulation in unserer Kommunikation?

In der Kommunikation mit Menschen ist uns allen Ehrlichkeit, Offenheit und vor allem Vertrauen wichtig. Gerade im Berufsalltag haben wir es aber oft mit einer Verhaltensweise zu tun, die teilweise unbewußt, aber auch ganz bewußt in der Kommunikation mit Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten eingesetzt wird: der Manipulation. Mit unfairen Mitteln soll uns die Meinung oder der Standpunkt des Gegenübers aufgedrückt werden. Natürlich nicht nur im Beruf, auch im Gespräch mit Freunden, beim Einkaufen oder bei Konfliktgesprächen mit der Familie.
Wichtig im Umgang mit Manipulation ist: immer sachlich bleiben. Herausfinden, ob der Gesprächspartner echte Argumente und Begründungen vorbringt. Zuerst muß man erkennen, dass man manipuliert wird – dann kann man auch entsprechend darauf reagieren. Eine Chance liegt im Fragen. Dem Gegenüber Fragen zu stellen bedeutet, viele Information zu bekommen und beugt Mißverständnissen vor. Fragen können z. B. sein: „Sind Sie damit einverstanden?“, „Wie sehen Sie das Problem genau?“ Fragen sollten so gestellt werden, dass eine klare Antwort gegeben werden muss.

Emotionen am Arbeitsplatz

Manchmal sind Mitarbeiter von an sie gestellten Arbeitsanforderungen einfach nur überfordert. Sie sind für die Leistungen, die sie im Betrieb erbringen sollen, nicht ausgebildet. Die in sie gesetzten Erwartungen durch die Vorgesetzten können daher nicht erfüllt werden. Angriffe an die so und so schon überforderten Mitarbeiter sind hier nicht zielführend. Aber wie am besten Kritik anbringen? Ohne Schuldzuweisungen konstruktive Kritik üben – schwierig! Rückblickend sollten Fehler beurteilt werden und gemeinsam besprochen werden, wie Fehler zukünftig vermieden werden können und wie Pojektabläufe gemeinsam optimiert werden können. Kritik am besten verpackt in Lob oder der Hervorhebung einer besonderen Stärke des Mitarbeiters äußern. Und vor allem: sachlich bleiben! Konfliktlösung funktioniert durch Einfühlung in die Lage des anderen. Wenn man die inneren Beweggründe und Gefühle seiner Mitarbeiter kennt und verstehen will, ist das schon ein großer Schritt zur Lösung von Konflikten. Durch die Lösung von Konflikten entsteht dann automatisch ein besseres Zusammenarbeiten am Arbeitsplatz und größere Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.

Mit dem neuen Jahr eine neue berufliche Herausforderung beginnen?

Vielleicht möchten Sie den Jahreswechsel für einen Jobwechsel und damit verbunden mit neuen Herausforderungen beginnen? Um bei der Jobsuche erfolgreich zu sein, hier ein paar Tipps, um Fehler bei der Bewerbung zu vermeiden:
Bemühen Sie sich nur um einen Job, der wirklich zu Ihnen passt. Was tun Sie gerne? Was haben Sie auch schon als Kind/Jugendlicher gern getan? Erinnern Sie sich daran, notieren Sie sich Ihre Gedanken und heben Sie sich diesen Zettel auf. Nach dem einen oder anderen Monat lesen Sie Ihre Notizen wieder durch. Ganz sicher erkennen Sie ein Muster darin. Seien Sie ehrlich zu sich selber! Bewerben Sie sich nicht auf einen Job, bei dem Sie sich denken: „Ich kann’s ja mal probieren!“. Information ist alles. Welche Berufe gibt es? Welche neuen Möglichkeiten einer Umschulung gibt es? Mit gewissenhafter Recherche kann man im Internet „alles“ finden!
Informieren Sie sich über die Firma bei der Sie sich bewerben möchten. Ein direkter Bezug im Motivationsschreiben zwischen den eigenen Fähigkeiten und den Anfordrungen des Unternehmens soll hergestellt werden.
Lassen Sie sich bei dieser für Sie sicherlich anstrengenden und zeitintensiven Arbeit helfen. Vielleicht hat Ihr Partner oder ein Freund Zeit Sie zu unterstützen. Scheuen Sie sich nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen – gerne auch professionelle!

Gibt es typische „Frauenfragen“ beim Vorstellungsgespräch?

Welche Fragen werden nur Frauen beim Vorstellungsgespräch gestellt? Fragen nach einer bald anstehenden Heirat, die Frage nach dem Kinderwunsch … wenn schon Kinder da sind, die Frage danach, ob die Kids öfter krank sind, etc. Eigentlich geht es dem Gegenüber beim Bewerbungsgespräch ja nichts an, ob eine Schwangerschaft geplant ist, dennoch sollte man auf diese Fragen antworten können. Wie reagiert man am besten? Wenn die eigene Ausbildung gerade erst abgeschlossen wurde und in den nächsten Jahren tatsächlich keine Kinder geplant sind, sollte man das dem Personaler genau so sagen. Oder aber: „Natürlich möchte ich Kinder, aber in den nächsten Jahren steht für mich erstmal der Beruf im Vordergrund.“ In keinem Fall zu sehr aus der „Familienkiste“ plaudern. Die Tochter hat grad Probleme in der Schule? Muss das der potentielle neue Arbeitgeber wissen? Schwer haben es bei der Jobsuche alleinerziehende Frauen. Welche Antworten auf die Frage nach Flexibilität im Job geben? Hier empfiehlt es sich die perfekte Planung der Kinderversorgung hervorzuheben – die gar keine Probleme entstehen lässt. Wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte zu diesem Thema!

Erfolgreich verhandeln

Ist es klug mit dem Arbeitgeber zu verhandeln? Arbeitsnehmer und Arbeitgeber sind Partner. Verhandelt wird tagtäglich: mit dem Partner, den Kindern, beim Einkauf … Die Verhandlungschancen sind nicht immer gleich gut. Auch mit dem Arbeitgeber nicht. Genauso wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, ist auch die gründliche Vorbereitung auf ein Gespräch mit dem Chef oder der Chefin wichtig. Die eigenen Ziele klar definieren können und damit eine erfolgreiche Basis für eine überzeugende Argumentation schaffen. Strategisch gut – immer flexibel bleiben! Das Ziel, das man sich setzt kann nicht erreicht werden? Dann vielleicht einen alternativen Weg zur Erreichung eines Zieles suchen? Immer dran denken, dass der Chef zwar kein Freund, aber auch kein Feind ist! „Gute“ Arbeitnehmer „nutzen“ dem Unternehmen und können so mit dem Arbeitgeber erfolgreich verhandeln. Also, nur Mut!

Eigene Fähigkeiten und berufliche Ziele

Wer hat nicht hin und wieder Lust in seinem Leben etwas zu verändern? Einen neuen, herausfordernden Job vielleicht? Schon einmal in aller Ruhe darüber nachgedacht, welcher Job für mich der richtige wäre? Was könnte wirklich Spaß machen? Oft wird es verabsäumt, seine Persönlichkeitsmerkmale mit dem Anforderungsprofil eines Berufsbildes abzugleichen. Es bedeutet auch „Arbeit“, sich damit auseinander zu setzen. Aber nur so kann man herausfinden, wo die eigenen Fähigkeiten und beruflichen Ziele wirklich liegen. Eigene Fähigkeiten und vor allem Interessen zu kennen ist der erste Schritt. Die eigenen Interessen durchsetzen zu wissen, erleichtert nicht nur das Arbeitsleben. Sich selbstsicherer zu geben, respektiert und geschätzt zu werden, Wünsche äußern zu dürfen – auch das sollte im Berufsalltag vorkommen. Wird es einem zugestanden, Fehler machen zu dürfen? Wird man von Vorgesetzten und Mitarbeitern genügend respektiert?

… Vertrauen ist besser

Kommunizieren mit Vertrauen – dem Gegenüber Wertschätzung entgegen bringen. In der Geschäftswelt ist immer noch direkte, persönliche Kommunikation angesagt. Auch in Zeiten von E-Mail. Sympathisch sollte man sich sein – daraus kann sich dann eine gute Geschäftsbeziehung ergeben! Dabei aber unbedingt authentisch bleiben; sonst wirkt das Ganze schnell „aufgesetzt“. So kommt man glaubwürdig beim Gegenüber an. Dafür erhält man vom Gesprächspartner Respekt und Wertschätzung. Diese Offentheit, die sich die Geschäftspartner entgegen bringen, führt zum Ziel einer stabilen Geschäftsbeziehung.

Kündigung – ein Tabuthema

Wird man sich als Unternehmen in wirtschaftlich unsicher werdenden Zeiten auch wieder mit der Kündigung von Mitarbeitern beschäftigen müssen? Mit dieser unliebsamen Aufgaben sollte jedoch möglichst achtsam umgegangen werden. Der Zeitpunkt dieses wichtigen Gesprächs mit dem Mitarbeiter sollte gut gewählt und vorbereitet sein. Dafür einen Freitag Nachmittag oder gar einen Tag vor dem Urlaubsantritt wählen? Das sollte tabu sein. Viele Unternehmen bringen der Kündigung von unter anderem langjährigen Mitarbeitern aber mittlerweile die entsprechende Wertigkeit bzw. das entsprechende Fingerspitzengefühl entgegen. Das heißt, sie greifen auch auf externe Unterstützung zurück, um das Unternehmen und vorrangig natürlich den zu kündigenden Mitarbeiter in diesem Prozess zu begleiten. Diese Outplacementberatung sollte zum Ziel haben, für den Mitarbeiter schlußendlich eine neue Stelle zu finden. Was bringt dem Unternehmen die Inanspruchnahme einer externen Outplacementberatung? Ein Minimum an Imageverlust.